Sängerkrieg im Heimathafen Neukölln

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David Lang beim Songslam Heimathafen Neukoelln, Berlin, am 11. November 2015

David Lang

Im Volkstheater Heimathafen Neukölln findet regelmäßig der sogenannte Songslam statt. Wie ein Poetryslam, nur mit Instrumenten. Musiker und -innen allein oder in Gruppen zeigen an ihren Geräten, was sie können. Das Publikum stimmt kritisch ab, wer in die nächste Runde kommt. Bis zur Siegerehrung.

Präsentiert werden die Sängerkrieger

Michi Hartmann
Philipp Taubert
Dagmar Schönleber
Anika Auweiler
Falk
Leon
David Lang
Meryem Kilic
Emily’s Giant

von Tilman Birr und Paul Bokowski.

Fotogalerie vom 11. November 2015:

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„Ich rappe so lange ich etwas zu erzählen habe“

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Sprechgesang auf spanisch: Der mexikanische Rapper Luardo veröffentlicht sein drittes Album

Treffpunkt ist ein gemütliches Moabiter Café. Luardo entspannt sich zu einem Wälzer des Fantasyautors George R. R. Martin in der spanischen Übersetzung. Spanisch ist auch seine erste Wahl der Waffen für jeden Battle. So nennt man es, wenn Rapper gegeneinander antreten. Wer die fieseren und raffinierteren Reime aus dem Stehgreif auf den anderen niederprasseln lässt, gewinnt. So kennt man es spätestens seit dem Film ‚8 Mile’, der angeblich Eminems Geschichte und Aufstieg in den schwarzen Olymp des amerikanischen Raps erzählt.

Luardo

Der mexikanische Rapper Luardo

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Protest: Pussy Riot

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Protest: Pussy Riot
Im Schokoladen in Berlin-Mitte trägt ein Besucher ein selbstgemachtes Unterhemd mit dem Schriftzug Pussy Riot und protestiert gegen die kürzlich bekannt gewordene Verhaftung und Verlängerung der Untersuchungshaft der Frauenband aus Russland.

Mr. Putin, tear down this wall of oppression of freedom of speech and democracy in Russia!

(It’s not that we don’t see or hear what’s going on in your country. Please double-check article 19 of the International Covenant on Civil and Political Rights if you’re unsure what the problem is. But it’s self-explanatory, really.)

Eine Ikone der Berliner Clubkultur schließt für immer ihre Stahltüren

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Das Icon im Prenzlauer Berg stand fünfzehn Jahre lang für erstklassige Clubmusik mit Flair auf Großstadtniveau. Für Ende Januar ist die besenreine Übergabe angesagt.
Icon-Symbol
Berlin hat sich in den letzten zehn Jahren gemausert. Von einer Stadt, die nicht so recht weiß, was sie kann, hin zu einer Metropole der Kunst und Kultur, wie man es von anderen europäischen Großstädten kennt – bei gleichzeitig (noch) moderaten Preisen für Eintritt, Bier und Bett. Längst werden einzelne Clubs auch international als Ausgehtipp gepriesen. Manche gar als bester Club der Welt. Einen solchen Status erlangt man nicht allein durch gute Musik. Der richtige Ort, die Location, spielt eine große Rolle, und der Charme, den sie ausstrahlt.
Das Icon im Prenzlauer Berg war so ein Club mit Flair und exzellenter Musik aus den Bereichen Elektronik, Hip-Hop, Funk. Von Lars Döring und Pamela Schobeß in den Neunzigern gegründet, bot das Icon fünfzehn Jahre lang lokalen und internationalen DJs und Künstlern eine adäquate Bühne für Musik jenseits des Mainstreams. Zeitweise lasen hier in der Woche die Surfpoeten ihre Texte vor. Weiterlesen