Oliver Rath: „Wenn ich was mache, dann extrem.“

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Oliver Rath mit Rathgold

Oliver Rath mit Rathgold

Der Fotograf Oliver Rath hat eine Mission. Mit seiner Factory rückt er ihrer Erfüllung ein Stück näher

Vor gerade einmal fünf Jahren zog Oliver Rath von Freiburg nach Berlin. Einst erfolgreicher DJ, packte ihn die Lust an der Fotografie. Inzwischen ist der Autodidakt einer der angesagtesten Fotografen der Hauptstadt. Aber seine Mission geht weiter. Mit der Rath Factory hat er sich einen Raum für Kreativität geschaffen.
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Oliver Rath: „Berlin soll so bleiben, wie es ist!“

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Oliver Rath in seiner Galerie Rosenthaler Strasse

Oliver Rath in seiner Galerie Rosenthaler Strasse

Anfang Oktober feierte der Fotograf Oliver Rath seinen bisher größten Erfolg mit einer großen Party in der Humboldtbox: die Veröffentlichung seines ersten Buches. Bis dahin war es ein steiler und steiniger Weg, den er mit viel Motivation selbst gegangen ist – pleite aber mit Feuereifer. Ein Besuch in der Galerie nach den aufregenden Tagen.

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Interview mit dem Sozialpsychologen Andreas Zick über Obdachlose, Vorurteile, Superpenner

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Superpenner-Comic-Aufstart

Der Superpenner-Comic aus Berlin ist seit Tagen in aller Munde, seit heute im Verkauf und vielleicht bald in vieler Hände. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Werbeagentur Scholz & Friends und der Straßenzeitung strassenfeger, erdacht, geschrieben und gezeichnet von Stefan Lenz.
Schon vor der Veröffentlichung wurde darüber diskutiert, in der Redaktion, mit den Verkäufern und Obdachlosen auf der Straße. Ein Obdachloser, ein sogenannter Penner, der ausgerechnet durch Bier zu Superkräften gelangt. Zu klischeehaft? Zu unkorrekt? Oder deshalb genau das Richtige zum jetzigen Zeitpunkt? Denn Obdachlose, das erforscht Andreas Zick, Professor für Sozialisation am Institut für interdisziplinäre Gewalt- und Konfliktforschung (IKG) der Universität Bielefeld, seit Jahren, sind zunehmend Vorurteilen und Anfeindungen ausgesetzt.

Boris Nowack: Herr Zick, Ihre Meinung zum Comic?

Andreas Zick: Mutig! Denn es geht ja um zwei Zielgruppen. Zum einen die Wohnungslosen selbst, die Leute, die den strassenfeger verkaufen. Und dann das Publikum, die Leser. Das ist quer gedacht.
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„Ich rappe so lange ich etwas zu erzählen habe“

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Sprechgesang auf spanisch: Der mexikanische Rapper Luardo veröffentlicht sein drittes Album

Treffpunkt ist ein gemütliches Moabiter Café. Luardo entspannt sich zu einem Wälzer des Fantasyautors George R. R. Martin in der spanischen Übersetzung. Spanisch ist auch seine erste Wahl der Waffen für jeden Battle. So nennt man es, wenn Rapper gegeneinander antreten. Wer die fieseren und raffinierteren Reime aus dem Stehgreif auf den anderen niederprasseln lässt, gewinnt. So kennt man es spätestens seit dem Film ‚8 Mile’, der angeblich Eminems Geschichte und Aufstieg in den schwarzen Olymp des amerikanischen Raps erzählt.

Luardo

Der mexikanische Rapper Luardo

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„Die Gesellschaft muss Kinder in unseren Werten erziehen“ — Neuköllns Bürgermeister Heinz Buschkowsky im Interview

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Das Buch „Neukölln ist überall“ des Neuköllner Bürgermeisters Heinz Buschkowsky handelt von Toleranz, Respekt voreinander und dem Wert der Erziehung und Bildung für die Gesellschaft. Warum sorgt das für soviel Aufsehen? Boris Nowack hat für den strassenfeger mit Heinz Buschkowsky gesprochen
Heinz Buschkowsky

(Fotos von einer Veranstaltung in der Urania in Berlin: Güner Yasemin Balci im Gespräch mit Heinz Buschkowsky)
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Calling Dr. Greenthumb!

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Die Hobbygärtner mit den grünen Daumen vom Prinzessinnengarten brauchen Hilfe

Marco Clausen & Robert Shaw
Wenn es so viele Sendungen übers Gärtnern wie Kochsendungen im Fernsehen gäbe und Unkrautjäten so beliebt wie Heimwerkern wäre, dann wäre der Prinzessinnengarten am Moritzplatz längst zum unantastbaren Naturschutzgebiet und stolzem Prestigeobjekt der Stadt erkoren worden. Stattdessen aber droht dem kleinen grünen Garten in der großen grauen Stadt bald die Schließung.
Prinzessinnengarten
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S ist ein K(r)ampf! — Interview mit Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband zur Lage der S-Bahn

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Die S-Bahn ist das Sorgenkind aller Berliner. Das Aktionsbündnis S-Bahntisch spricht sogar von notwendiger Rettung und hat ein Volksbegehren angestoßen.
Boris Nowack hat für den strassenfeger mit Jens Wieseke, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Berliner Fahrgastverbandes IGEB e. V., über die momentane Situation gesprochen.

Warten auf die S-Bahn

Warten auf die S-Bahn

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„Große Gefahren sind abstrakt, deshalb müssen Katastrophen erst geschehen.“

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Die wichtigste unabhängige Organisation dieses Planeten wird 40 Jahre alt. Ohne Greenpeace wäre die Erde weniger grün

Die Geburtsstunde von Greenpeace vor vierzig Jahren war der Protest gegen Atombombentests vor Alaska. Heute steht die Organisation als Synonym für den Schutz unseres Planten und ist Beweis dafür, dass Proteste selbst gegen Politik und Wirtschaft Wirkung haben. Nun ist das Thema Nummer eins Atomkraft erneut in aller Munde. Ein Umdenken scheint endlich greifbar nahe, doch es gibt noch viel zu tun, weiß Volker Gaßner, der seit zwanzig Jahren für Greenpeace Deutschland tätig ist. Boris Nowack sprach mit ihm für den strassenfeger.
Greenpeace protestiert Weiterlesen

„Alkohol hat an Tankstellen nichts zu suchen“ — Die Berliner Drogenbeauftragte Christine Köhler-Azara im Gespräch

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Angebot und Nachfrage von Drogen wandeln sich im Laufe der Zeit. Waren es früher Ecstasy und LSD, die den Menschen Kopfschmerzen bereiteten, sind es heute Spielsucht und die legalen Drogen. Cannabis bleibt weiterhin ein Problem, wird aber in Berlin zunehmend akzeptiert. Boris Nowack sprach für den strassenfeger mit der Berliner Drogenbeauftragte Christine Köhler-Azara, parteilos, über jüngste Entwicklungen, was geschafft wurde und was noch zu tun bleibt.

Christine Köhler-Azara

Christine Köhler-Azara

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„Kriminelle werden nicht geboren, sondern geschaffen.“

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Andreas Marquardt war einst harter Zuhälter und brutaler Geldeintreiber in Berlin, verschaffte sich über Karate Respekt und verbreitete Angst. Wo ihn ein grausames Elternhaus hineintrieb, kam er nur durch Therapie und nach einer langen Gefängnisstrafe wieder raus. Heute bringt er Menschen den Kampfsport bei und setzt sich insbesondere für Kinder ein. Interview von Boris Nowack
Andreas Marquardt, Karatelehrer & Ex-Zuhälter Weiterlesen