
Das Icon im Prenzlauer Berg stand fünfzehn Jahre lang für erstklassige Clubmusik mit Flair auf Großstadtniveau. Für Ende Januar ist die besenreine Übergabe angesagt.

Berlin hat sich in den letzten zehn Jahren gemausert. Von einer Stadt, die nicht so recht weiß, was sie kann, hin zu einer Metropole der Kunst und Kultur, wie man es von anderen europäischen Großstädten kennt – bei gleichzeitig (noch) moderaten Preisen für Eintritt, Bier und Bett. Längst werden einzelne Clubs auch international als Ausgehtipp gepriesen. Manche gar als bester Club der Welt. Einen solchen Status erlangt man nicht allein durch gute Musik. Der richtige Ort, die Location, spielt eine große Rolle, und der Charme, den sie ausstrahlt.
Das Icon im Prenzlauer Berg war so ein Club mit Flair und exzellenter Musik aus den Bereichen Elektronik, Hip-Hop, Funk. Von Lars Döring und Pamela Schobeß in den Neunzigern gegründet, bot das Icon fünfzehn Jahre lang lokalen und internationalen DJs und Künstlern eine adäquate Bühne für Musik jenseits des Mainstreams. Zeitweise lasen hier in der Woche die Surfpoeten ihre Texte vor. « Den Rest dieses Eintrags lesen »